Kategorie: News

Aus- und Weiterbildungstag in Kleindöttingen AG

Philippe Karl’s Ecole de Légèreté stellt sich vor

Sonntag, 2. Juni 2019

  • Praktische Vorführungen
  • Theorievortrag von Philippe Karl
  • Showeinlage von Bea Borelle
  • Diskussions- und Fragerunde

Die Pferdeausbildung vom Jungpferd bis zur Hohen Schule nach dem Konzept der Ecole de Légèreté

Programm

alle praktischen Präsentationen sind kommentiert

  • 09.00 – 09.15 Einleitung und Willkommensgruss
  • 09.15 – 10.00 Longenarbeit inkl. Springen
  • 10.00 – 10.30 Wie fliessen Abkauübungen und Arbeit an der Hand ins Reiten über?
  • 10.30 – 11.15 Reiten: Basislektionen und Seitengänge
  • 11:15 – 12.00 Theorievortrag von Philippe Karl
  • 12.00 – 13.30 Mittagessen Restaurant Oase, Farmersplace
  • 13.30 – 13.45 Zirkuslektionen-Showeinlage „Frau Schmittenhuber“ von Bea Borelle und ihrem legendären Pony „Ben“
  • 13.45 – 14.30 Reiten: Springen
  • 14.30 – 15.15 Reitunterricht: Wie wird EdL in der Praxis vermittelt?
  • 15.15 – 15.45 Diskussions- und Fragerunde
  • 15.45 – 16.30 Reiten: Die höheren Lektionen
  • 16.30 – 16.45 Verlosung von 16 Gratis-Reitstunden
  • 16.45                  Reitkunst in Vollendung: Philippe Karl und „High Noon“

Ort

FarmersPlace AG, Gewerbestrasse 111, 5314 Kleindöttingen AG

Unkostenbeitrag

CHF 20.00 – ohne Mittagessen

Anmeldung / Infos

Renate Schneider | renateisaak@hotmail.com | SMS/WhatsApp: +41 79 370 87 24

Das Team der Ecole de Légèreté, Philippe Karl und Bea Borelle freuen sich auf viele interessierte Zuschauer!

Flyer EdL Tag 2019

Ausbilderlehrgänge mit Philippe Karl

Vom Jungpferd bis zur Hohen Schule

Philippe Karl’s Ecole de Légèreté stellt sich vor

Am Sonntag, 3. Juni, stellt die Ecole de Légèreté Schweiz ihr Ausbildungskonzept vor.

Flyer für Download

Unter dem Motto «Vom Jungpferd bis zur Hohen Schule» wird ein Weg aufgezeigt, wie praktisch jedes Pferd auf pferdegerechte Weise bis zu höheren Lektionen gefördert werden kann. Die Ecole de Légèreté (EdL) wurde 2004 von Philippe Karl gegründet. Zuvor war die Solo-Nummer des französischen Reitmeisters und seines Lusitano-Hengstes «Odin» jahrelang der Höhepunkt der Auftritte des Cadre Noir von Saumur.

Mit seinem 2006 publizierten Buch «Irrwege der modernen Dressur» setzte er ein viel beachtetes Ausrufezeichen auf seiner unermüdlichen Mission als Botschafter für das Wohl des Reitpferdes. Auf seiner Suche nach einem fairen Ausbildungskonzept, welches jedem Pferd – egal ob für Dressur talentiert oder nicht – gerecht wird, analysierte Philippe Karl einen Grossteil der Schriften und Arbeitsweisen der alten Reitmeister.

Unter Einbezug seiner grossen reiterlichen Erfahrung selektierte er die sinnvollsten Methoden und ergänzte sie mit wissenschaftlichen und biomechanischen Erkenntnissen der Gegenwart. Als Resultat lehrt er seinen Schülern bis heute die feine Reitkunst, bei der Respekt und Verständnis für das edle Wesen Pferd im Zentrum stehen. Jede Hilfe wird dem Pferd zuerst erklärt und jegliche Zwangsmittel – so auch Hilfszügel – sind von vorneherein ausgeschlossen. Das Pferd soll zusammen mit dem Reiter das Tanzen erlernen und schlussendlich mit Freude seine ganze Schönheit zeigen.

Kommunikation, mentale Entspannung, Gleichgewicht, Gymnastizierung

Ausbildungskonzept EdLWichtige Grundpfeiler bei der Arbeit sind Kommunikation, mentale Entspannung, Gleichgewicht sowie viele Übungen zur Gymnastizierung. Durch viele Positionswechsel zwischen Dehnung und höherer Aufrichtung wird angestrebt, dass das Pferd – ohne sich in der einen oder anderen Haltung zu überlasten – sein natürliches Gleichgewicht unter dem Reiter findet.

Die Reiterhilfen sollen für das Pferd jederzeit klar verständlich sein und dürfen sich in keiner Weise widersprechen. Besondere Prinzipien der Schule sind «Nase an oder vor der Senkrechten», «Position vor Aktion» sowie «Hand ohne Bein – Bein ohne Hand». Am öffentlichen EdL-Tag vom 3. Juni im Seminarzentrum Farmersplace in Kleindöttingen wird der gesamte Ausbildungsweg anhand von kommentierten, praktischen Präsentationen Schritt für Schritt aufgezeigt und erklärt.

Das ganztägige Programm beinhaltet Longenarbeit, Flektionsübungen, Handarbeit, gerittene Basisarbeit mit Seitengängen, Springen sowie die höheren Lektionen. Die lizenzierten und angehenden EdL-Reitlehrer werden unterstützt von Schülerinnen von Bea Borelle. Die Gattin von Philippe Karl wird ebenfalls anwesend sein und zeigt in ihrem Vortrag «Die Lehren des Gleichgewichts» auf, wo und wie der Reiter dem Partner Pferd mit korrekten Gleichgewichtshilfen helfen kann.

In einer Verlosung können die Besucher insgesamt 16 Gratis-Schnupperreitstunden gewinnen.

Der EdL-Tag will nicht nur dazu beitragen, das Pferd besser verstehen zu lernen. Er bietet auch die Möglichkeit, die schweizerischen EdL-Ausbildner aus allen Regionen kennenzulernen. In den geplanten Diskussions- und Fragerunden soll auch der Austausch nicht zu kurz kommen. Denn ein weiteres Anliegen der «Schule der Leichtigkeit» ist, dass jeder Reitschüler stets über das «www» Bescheid weiss: das was, wie und warum.

Sonntag, 3. Juni 2018, 9 bis 17 Uhr

Farmersplace, Gewerbestr. 111, 5314 Kleindöttingen AG Unkostenbeitrag: Fr. 20.– (ohne Mittagessen) Anmeldung bis 25. Mai an Renate Schneider, E-Mail renateisaak@hotmail.com oder +41 79 370 87 24 (bitte nur SMS oder WhatsApp)

Programm

VonBisThema
09:0009:30Longenarbeit
09:3010:00Abkauübungen und Arbeit an der Hand
10:0010:45Diskussions- und Fragerunde
10:4511:30Reiten: Basisarbeit und Seitengänge
11:3012:30Theorievortrag: „Die Lehren des Gleichgewichts“
12:3014:00Mittagspause im Restaurant Farmersplace
14:0014:45Springen: An der Longe und geritten
14:4515:30Pädagogik: Reitunterricht nach EdL
15:3016:00Diskussions- und Fragerunde
16:0016:45Reiten: Die höheren Lektionen
16:4517:00Wettbewerb: Verlosung von 16 Gratis-Reitstunden
Alle praktischen Präsentationen sind kommentiert

Das Team der Ecole de Légèreté Schweiz freut sich auf viele interessierte Zuschauer!

Passage

Schultern heben mit dem Spanischen Schritt um der Passage auszulösen.

HansePferd 2018

Einige Aufnahmen der Vorführung des Teams der Ecole de Légèreté anlässlich der HansePferd 2018 in Hamburg.

Vorbereitung für Spanischen Schritt und Piaffe mit Übergängen


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Philippe Karl und High Noon in Verona

FieraCavalliPhilippe Karl will be this year presenting his School of Légèreté with High Noon and the italian group, (G.I.E.L. Gruppo Italiano Ecole de Legerete) in the famous and biggest horse fair in Italy, Fieracavalli in Verona.

Together with our association APPEL (Association Pour la Promotion de l’Ecole de Légèreté) GIEL will have a booth in the Hall 9 were Philippe Karl and Bertrand Ravoux, Master teacher in charge of the teacher course in Italy (At Ornella Colombo in Fara Gera d’Adda BG), will be available during the 4 days from 11:00 to 11:30 to meet you and answer all your questions!

There will be 2 riding presentations each day both in the arena of Hall 9.

Messestand Fiera CavalliSaturday 12.11 afternoon at 14:00 we will meet in Sala Rossini (Congress Center Arena between Hall 6 and 7) for a lecture. The topic this year: The utility of the shoulders in schooling a horse. I will be there too with my mare Pandora!

We are looking forward to meeting you there!

For more informations contact gruppoitalianoedl@gmail.com GIEL President: Francesco Melpignano +393389955823

Equitana 2015

DVD Della Scuola di Philippe Karl

Dieser Text ist nur auf italienisch verfügbar.

Libro di Philippe Karl

Traduzione italiana dell’ultimo libro di Philippe Karl

Prefazione

Mi fa sempre piacere leggere un testo di Philippe Karl, soprattutto quando è illustrato dall’autore, la cui matita caratterizza con tratto vivace e sicuro la silhouette di cavalli eleganti e corretti. Ma questo piacere riguarda in particolare la qualità tecnica della sua esposizione, fedele alle concezioni della scuola francese che Saumur ha per missione di conservare e trasmettere.

Philippe Karl, una volta écuyer del Cadre Noir, ha partecipato con successo a questo nobile compito. Ha addestrato e presentato diversi cavalli di differenti razze, orientati verso varie specialità, ma che soddisfacevano per prima cosa le esigenze del ceppo comune stabilito dal Generale L’Hotte.

Che si trattasse dei lusitani “Odin” e “Verdi”, dell’anglo-arabo “Tétra” o di altri soggetti che partecipavano agli spettacoli della Scuola Nazionale, le presentazioni di Philippe Karl figuravano tra i pezzi forti di quelle serate di prestigio.

Esecutore esemplare e rinomato pedagogo, Philippe Karl ha appena offerto al pubblico una serie di videocassette che illustrano l’equitazione di leggerezza… Le belle immagini tratte da questi video completano la presente opera. Vi si vedono cavalli generosi, regolari, sereni, la cui piena condizione rivela un equilibrio stabile. Fanno venir voglia di montare con finezza. La loro agilità si manifesta con la “galantise de la bouche” ricordata da Pluvinel e La Guérinière, “l’Abkauen” di Seeger e Steinbrecht, “la mobilità morbida della mascella” di Baucher e del Generale L’Hotte. Senza di essa, non c’è leggerezza completa; e la sua assenza è un segnale infallibile di qualche carenza fisica o morale nello “stato d’animo e del corpo” dell’esecutore, come dice il Generale Decarpentry.

La decontrazione della mascella, preliminare a ogni tentativo di messa in mano, apre la via all’impulso, questo lusso indispensabile, e si accompagna a un contatto leggero inframmezzato da decise discese di mano.

Quando gli esperti si accordarono su una comune nozione di bene e di male, questi traguardi erano ricercati dai concorrenti e sostenuti dai giudici. Fu un’epoca fastosa per il dressage accademico. Per quanto dominata dalla Germania, la competizione si trovò governata in un ambito che includeva tutte le finezze dell’arte, che non conosce frontiere.

Ai nostri giorni, l’arte di addestrare i cavalli è diventata un’attività sportiva dominata dal fattore economico. Numerosi sono i “cavalieri senza macchia” che ne denunciano le devianze.

Anche Philippe Karl è in campo, e le sue realizzazioni concrete ne fanno un valido interlocutore, in un’epoca contrassegnata dalla promozione di censori la cui virtuosità equestre è quanto meno dubbia… Il suo studio critico parte da una constatazione, analizza una situazione e propone un’alternativa. Presenta una visione molto pertinente di ciò che potrebbero essere le prove di dressage comparate alle categorie di salto ostacoli.

Sebbene il tono non sia sempre ameno, la gravità della posta in gioco da una parte, e il rigore tecnico, il parlar franco e la passione dell’autore dall’altra, sono poco compatibili con l’esercizio, molto diplomatico, del compromesso.

Mi auguro che il successo coroni i suoi sforzi, e gli porti responsabilità a cui il suo savoir-faire e la sua etica di uomo di cavalli gli permetteranno di adempiere legittimamente.

 

Generale a riposo Pierre Durand

Écuyer-en-Chef del Cadre Noir dal 1975 al 1984

Direttore della École Nationale d’Équitation dal 1984 al 1988